9. Wanderung - Vom Vareler Hafen nach Schweiburg


Der Vareler Hafen sollte ursprünglich eine Burganlage des dänischen Grafen...werden. Es gibt eine Tafel, auf der die Baupläne vermerkt sind    Werfen Sie eine Blick darauf. Auch Bremen hatte einst eine solche einem Mandala ähnliche Stadtumrandung. Bauerngärten und Barockgärten ähneln in ihrer symmetrischen Form einem Mandala. Ein Mandala ist ein Meditationsobjekt aus Indien. Unsere Vorfahren benutzten zu dem gleichen Zweck Flechtmuster-Ornamente, Labyrinthe und Fensterrosetten. Alles eben aufgezählte sind Lenkanlagen für Äther. Solche formen wirken wie Antennen für der Länge  entsprechenden Äther. Römische Siedlungen    entstanden auf andere Weise mit gleicher Absicht: Nachdem Eingeweite den Ort bestimmt haben, hat ein fühliger Rutengänger mit einem Pflug den Ort umkreist. Ein Pflug entspricht einer V-Rute. Vor diesem Plfug zogen eine weiße Kuh und ein schwarzer Stier – Yin und Yang.

Der Pflügende markierte die über den Pflug festgestellten Energieströme. Dort wurden die Stadttor errichtet, , um übaer die Straßenführung den „Drachenfluß nicht zu blockieren, sondern  in die Stadt zu führen, möglichst hin zum keiserlichen Wohnsitz, dem Rathaus oder Regierungsgebäude. Auf ähnliche Weise lassen heute noch Chinesen unbebaute Durchbrüche mitten durch Wohnhäuser oder Wohnanlagen gehen, um den Drachen, die Kraftlinien nicht zu blockieren.

Die Vareler Burg blieb ein Traum, der nie verwirklichst wurde. Es blieb ein Hafen, der schon immer besonderen Reiz auf Wanderer ausübte. Allmählich wird jetzt auch der Tourismusverband aufmerk-sam. Es entstehen gepflegt Lokale und geben dem Platz das Aussehen, das ihm gebührt: Feiertag – Urlaub – Genießen. Es lohnt sich, den Hafen bis zum Jadebusen langsam zu erkunden. Lassen Sie sich ziehen. Hier stolpern wir über einige Kraftlinien. Vor dem Museum ist die dichte Atmosphäre einer Märchenwelt. Den Weg am Meer entlang bis Schweiburg über Dünen kreuzen ebenfalls etliche Linien. Wenn Sie  eine solche Linie spürbar entdecken, dann versuchen Sie die Richtung auszumachen, in der die Linie fließt. Von wo kommt sie, wohin fließt sie? Stehe ich zum Strom, fühle ich die Wucht der Energie – stehe ich mit dem Rücken zum Strom, spüre ich etwas von mir wegfließen. Strecken Sie beide Arme aus – um das Fließen zu fühlen. Dann Fühlen Sie weit in die Fließrichtung und gegen die Fließrichtung: Woher genau kommt die Linie? Wohin fließt die Linie? Ich zähle hier einige Möglichkeiten auf, welches Bild oder welche Qualität Sie entdecken können: Kirchen – Bäume – Städte ...

Auf diesen Linien reisen die Schamanen. Auch uns fällt es leichter, Verbindung mit Orten aufzunehmen, sie im inneren Auge zu sehen. Oder – stellen Sie sich mit Partner auf die Linie – einige Meter auseinander. Dann sendet einer der beiden Gedanken oder Gefühle, der andere empfängt. Geht es wirklich leichter? Sie können auch ein Gebet oder einen Wunsch mit dem Fließen auf den Weg schicken. Wenn Sie nachts eine Taschenlampe in eine Leylinie hinein strahlen, verhält sich der Lichtstrahl anormal: der Lichtstrahl wird verschluckt.

In Schweiburg angekommen, können Sie sich mit etwas Glück den Schlüssel im Pfarrhaus bekommen. Wenn Sie kein Glück haben, macht nichts. Der Friedhof mit seinen wunderbaren Bäumen ist eine Entdeckung wert. Wenn die Dämmerung anbricht, rate ich sich etwas abseits zu stellen um zu beobachten, was mit der Kirche passiert.

Es gibt die Sage, daß hier eine Bauersfrau des nachts wandelt. Sie war Zeit ihres Lebens geizig und bereut diese nun. So hält sie Wanderer an, fleht sie an, barmherzig zu sein. Ist es diese Kraft der Vergebung und Barmherzigkeit, welche die Kirche des abends verändert? Oder sehen, spüren Sie etwas anderes?