8. Wanderung - Vom Hasbrucher Urwald zum Goldberg in Hude


Alternative: Von der Huder Klosterruine am Bach entlang zum Goldberg.

Der Hasbrucher Urwald ist ein Naturschutzgebiet zwischen der B 75 und Hude mit 1000 jährigen Eichenbestand. Im Zentrum des Waldes stehen diese alten Bäume. Ganz gleich, von welcher Seite oder von welchem Parkplatz aus Sie den Wald erreichen, ein Rundgang lohnt sich. Bevor Sie die Wanderung antreten, sollten Sie den Wald begrüßen, indem Sie sich an den Wald in seiner Gesamtheit wenden, oder an den Hüter des Waldes, vielleicht an Gott Pan selbst, an die Baumwesen, an ein einzelnes Baumwesen im Besonderen, an alle Naturwesen oder was Ihnen gerade auf dem Herzen liegt. Begrüßen Sie und lauschen Sie auf Resonanz.

Es gibt ein paar schöne Übungen, um tiefer in eine Beziehung zu den Waldwesen zu treten.

a) Partnerübung: Achten Sie auf Ihrem Rundgang auf Plätze, die Sie anziehen. Stellen Sie sich auf diesen Platz und beobachten, was mit Ihnen passiert. Wichtig ist bei dieser  Übung der mentale Beobach-ter. Was geschieht da, von außen gesehen? Manchmal haben die Bäume oder Sträucher die Tendenz, Sie ganz zu vereinnahmen. Sie werden immer kleiner bis Sie zu verschwinden drohen. Manchmal nehmen Sie die Pflanzen mit in lichte Höhen u.a.

b) Eine andere Übung ist bereits bekannt und beschrieben unter der aktiven oder passiven Annäherung an Bäume oder Steine.

c) Suchen Sie sich eine Stelle, die Ihnen gut tut. Drehen Sie sich um die eigene Achse und fühlen Sie mit der Hand weit in den Wald. Fühlen Sie von irgendwo her positive Resonanz, dann ver-suchen Sie, ein Bild von der Stelle vor dem inneren Auge ent-stehen zu lassen. Dann laufen Sie in die Richtung, bis Sie diese vom Bildlichen her wieder erkennen. Dort ist jemand, der Ihnen etwas sagen möchte. Seien Sie auf Unmögliches gefaßt.

Im Zentrum des Waldes steht die Jagdhütte. Dort wartet etwas Besonderes auf den aufmerksamen Besucher. Es ist die Buche, unter der die Tische und Bänke stehen. Sie ist besonders kommunikativ. Einer unserer Gruppe versuchte, mit einer Eiche in Kontakt zu treten. Sie bekam die typische Eichenantwort: „Was suchst Du meine Ruhe zu stören. Geh doch zu den geschwätzigen Buchen.

Hier an der Jagdhütte haben wir eine besondere Buche. Sie ist der Träger des Ortsgenius. Unsere Gruppe saß unter dem Baum und ich konnte mich von dem Anblick dieses Bildes nicht lösen. Von weitem rief ich: Ihr seht so schööön aus. Wenn Ihnen so etwas passiert, daß Sie Schönheit in einer eigentlich alltäglichen Situation oder Land-schaft entdecken, dann beginnen Sie das Unmanifeste hinter dem Manifesten zu entdecken. Ich zitiere hier noch einmal den Templer-spruch: Nichts ist das, was es zu sein scheint, sondern ist Ausdruck einer Höheren Wirklichkeit.

Was hier die Buche sichtbar machte, war die Schönheit des eigentlich Lebendigen. Die Teilnehmer der Gruppe wiederum betrachteten mich und bemerkten, daß ich , vielleicht ob der sichtbaren Schönheit hinter den Dingen, ganz klein, geradezu winzig aussah. Nun war unsere Entdeckerfreude erwacht und wir untersuchten das Energiephänomen. Jeder näherte sich einzeln ganz bewußt auf Veränderungen von ca. 20 m Entfernung dem Baum, während die anderen ebenfalls auf die Veränderungen achteten, ausgelöst durch die Annäherung eines einzelnen. Selbst Wissen-schaftler kennen dieses Phänomen physikalischer Veränderungen allein durch die gerichtete Aufmerksamkeit des Wissenschaftlers. Dem Geomanten ist dieses Phänomen zum Werkzeug geworden.

Es passierten die bemerkenswertesten Reaktionen, von einem sichtbaren Einweihungsritual bis zur Goldentladung auf eine Goldmarie unserer Gruppe. Immer hatte dieser Baum eine Überra-schung bereit.

Und dann passierte das Unfaßbare: Der Baum ist nicht mehr da, ab-gesägt, zerstückelt – weg. Der Schock war dem Ort noch lange anzumerken. Übrig geblieben ist ein Fortuna-Einstrahlpunkt und der Stumpf des Baumes, für Kinder wie ein Thron geformt.

Eines Tages haben wir uns zu einer Ortsheilung dort eingefunden. Während der ganzen Zeremonie schneite es. Hat es geholfen? Erkunden Sie den Ort.

Nun wandern Sie zur Liebesallee, an einigen Eichen vorbei und gehen den Weg am Ende der Allee Richtung Norden über den Steinweg durch Hude zum Goldberg bis zur Hohen Lucht. Luchten ist plattdeutsch und  bedeutet leuchten. Nicht umsonst heißt dieser Ort so, denn hier leuchtet es in der Dunkelheit.

Unterwegs kommen Sie an einer Straße vorbei, die Tempel heißt. Gehen Sie diese Straße ein Stück und fühlen Sie sich in die römische Mentalität hinein, die hier immer noch wirksam ist. Die Römer waren Meister des geomantischen Wissens. Warum haben Sie ihr Trinkwasser 50 km weit geleitet? Welcher Aufwand! Es gab doch nahe Quellen! Sie leiteten aus einer besonders nahrhaften Quelle das Wasser über Drachenlinien und bauten die Aquädukte aus positivierendem Material, welches zugleich regelmäßig Mineralien abgab – um optimales Wasser zu erhalten, reich an wichtigen Spurenelementen und reich an Lebenskraft. Die römischen Soldaten konnten beinahe von diesem reichhaltigen Wasser leben. Die Türme des Limes standen auf sogenannten Hallo-Wach-Punkten, damit die Soldaten nicht einschliefen bei ihrer Wache. Wenn Sie die Möglich-keit haben, dann nähern Sie sich aufmerksam von beiden Seiten dem Limes, von der ehemals römischen Seite und von der germanischen Seite. Der Unterschied ist gewaltig. Eine Teilnehmerin bestätigte, daß auf der germanischen Seite heute noch niemand spazieren geht, obwohl in der Schönheit der Natur kein Unterschied besteht. Was haben die Römer da gemacht?

Das war ein kleiner Ausflug in das römische Reich. Wir wandern weiter zum Goldberg. Es ist sinnvoll, sich bei Tageslicht die Wege anzuschauen, um die höchsten Stellen zu erkunden. Aber waren Sie auf die Dunkelheit, denn ab diesen Zeitpunkt wachen hier die Ener-gien auf. Während der Dämmerung schon kann man die Energien tanzen sehen. Blicken Sie in die Luft, nicht auf Objekte, sondern in die Luft vor den Objekten. Da sehen Sie helle und dunkle Stellen, die sich bewegen. Am deutlichsten zu sehen sind Funken, aber es gibt auch strukturierte bewegliche Formen.

Hier noch einmal die Geschichte vom Goldberg:

Es heißt, hier sei ein Goldschatz verborgen, den man nur um Mitternacht und schweigend bergen könne. Es haben schon einige Menschen geschafft, den Schatz zu heben. Dann kamen aber meist Zwerge, Gnome, die versuchen,  die Schatzisucher in ein Gespräch zu verwickeln . Immer ist es ihnen gelungen. Im Moment, wenn der Schatzsucher etwas sagt, das Schweigen bricht, ist der Schatz im Nu verschwunden. Versuchen Sie, den Schatz zu heben.

Alternative: Wandern Sie von der Klosterruine am Bach entlang bis zur Höhe des Weges zum Goldberg. Der Uferweg ist zauberhaft, mystisch und von einigen bemerkenswerten Baumwesen bewacht. Auch hier scheint die Luft zur Dämmerung lebendig zu werden.