2. Wanderung - Von der Kirche St. Briccius in Huntlosen zum Steingrab Sandhatten

Von einer Templerkirche zum Ort der Weißen Göttin

Die Kirche

Diese schöne Kirche könnte eine Templerkirche sein, so viele schöne entdeckenswerte Besonderheiten hat diese so schlichte Kirche. Die ersten kleinen Templerkapellen bestechen alle durch ihre Schlichtheit und der aus Maß und Zahl resultierenden aufbauenden Kräfte für Körper und Seele. In solchen Kapellen  können wir mehrere  Stunden nach solchen Kräften suchen und uns darin baden. Tatsächlich vergingen 3 Stunden wie im fluge, als einmal der Kirchenraum verschlossen war und wir die Quellen der Kraft im Außenraum der Kirche suchten.

St. Briccius ist ein französischer Heiliger aus dem französischem Tours, welches neben Santiago de Compostella und Rom zu den bekanntesten mittelalterlichen Pilgerstätten gehörte. Er war Bischof ab 397 n. Chr..

Er wurde im Kloster erzogen vom Heiligen Martin. Er schien ein schöner Mann gewesen zu sein, denn die Geschichte erzählt, daß er eine Schülerin verführt und mit ihr einen Sohn hätte. Diese Gerüchte entkräftigte er mit zwei Wundern: Er rief seinen 30 Tage alten, angeblichen Sohn zum Zeugen auf, der lautstark bestätigte, daß der Bischof nicht sein Vater sei. Doch das mißtrauische Volk bezichtigte ihn der Magie und verlangte nach einem Gottesurteil. Er mußte glühende Kohlen zum Grab des Heiligen Martin in seinem Mantel tragen, ohne daß der Mantel Feuer fing. So weit die Sage, deren Symbolik oft der Schlüssel zu den in bezug stehenden Orten ist. Er ist der Beschützer der Bergbauleute, die sogar Stollen nach ihm benannten.

Zum Element Feuer in der Kirche gibt es ein spannendes Erlebnis. Oft wenn der Priester eine Treppe emporsteigt, auf eine Kanzel oder Empore, verändert er damit die Qualität des gesamten Kirchen-raumes. Über das Element Feuer wird der Raum in die höhere Di-mension der Wirkebene des Elementes versetzt. Wir probieren dies aus, indem wir einzeln auf die Empore gehen. Die gesamte feurige Ätherebene ist in einem Weihe- bzw. Apostelkreuz im Altarraum stabilisiert – einem Querbalken als Antenne und Fixpunkt in der Wellenlänge der Grifflänge des Feurigen Äthers. Ebenso die Kantenlänge der Ziegelsteine. Sie haben die Kantenstrahl-Länge von der Qualität Venus – eine sanfte Yin-Qualität. Es gibt Grifflänge Heilung über die Erdkraft. Wer Probleme mit dem 5. Chakra hat, kann hier Heilung erfahren. Das Fundament ist aus Granit mit den klassischen Kloster-maßen zwischen 8 – 29 cm. Meist sind in diesen cm-Längen der Kanten die Grifflängen der Ortsenergie zu finden. Da die Steine wahrscheinlich von der Vorgängerkirche übernommen wurden, ist anzunehmen, daß die Längen einen Sinn ergeben.

Die Kirche ist 750 Jahre alt. Ziegelsteine als kirchliches Mauerwerk wurden erst seit dem 13. Jahrhundert verwendet. Die Vorgänger-kirchen waren meist aus Holz bzw. z. Tl. aus Findlingen. Da der Ort bereits vor 1200 erwähnt wurde, ist anzunehmen, daß es eine Vorgängerkirche gab. Ebenso ausgehend von der besonderen Ortsqualität ist auch anzunehmen, daß es sich um einen vor-christlichen Kultplatz handelt. In diese Vorgeschichte hinein zu fühlen ist eine spannende Übung für jeden Geomanten. Haben meh-rere Teilnehmer gleiche Wahrnehmung, können wir annehmen, daß die wahre Geschichte gesichtet wurde. Handelt es sich um Plätze von  Naturwesen oder höhere Wesen der Engelwelt, können wir davon ausgehen, daß sie heute noch ihre Aufgabe erfüllen wie in vorchrist-licher Zeit.

Die Ausrichtung ist die typische Ost-West-Linie. Sehr frühe Kirchen wurden nach Westen hin verlängert, damit die Gemeinde symbolisch im Westen sitzt in Richtung Osten, der aufgehenden Sonne oder mit dem Blick nach Jerusalem ausgerichtet nach den Auferstehungs-kräften orientiert.

Der Übergang vom quadratischen Turmbau zum Oktagon deutet auf wässrigen Äther hin. Anscheinend gab es auch einen anderen Turm. Was würde hier passen?

Wir stellen uns vor, was passiert, wenn das einstmals offene Ostfenster wieder offen ist. Kommt mehr Energie herein? Während des Mittelalters wurden farbige Gläser hergestellt, die
Strahlen ausfilterten, die der Weihe nicht zuträglich waren. Trotz chemischer Analysemethoden können wir heute dem Geheimnis dieses Phänomens nicht auf den Grund kommen und auch ssoclhes Glas  nicht mehr herstellen.

Der Innenraum der Huntloser Kirche ist eine genaue Untersuchung wert.

Ein heiliger Raum hat meß- und spürbar andere Ortsqualitäten als ein profaner Raum. Es gibt drei Qualitäten, die man in unterschiedliche Bovis-Einheiten trennt. Die erste baut unsere physische Gesundheit auf, die zweite unsere ätherisch energetische Schicht und die dritte ist diejenige, die unser Seelenverlangen im Geistigen erfüllt.

Vom Bremer Dom gibt es die Sage, daß dort vor Jahrhunderten Spontanheilungen möglich waren. Was geschieht da?

In der Huntloser Kirche haben wir Erfahrungen gemacht, die uns den Glauben an Heilung an heiligen Orten wiedergaben. Wir gehen langsam durch die Eingangstür und erleben sie so wie ein Tor in ein anderes Raumgefühl. Dort steht man nun in dem ersten Kuppelraum dieses 3-fach gegliederten Kuppelbaus. Hier finden wir alle drei Bovis-Raumqualitäten nacheinander. Unter der ersten Kuppel sind es 8000 Bovis EH, die Qualität, die unsere Zellen auf 27 Megahertz erhöht. Was heißt das? Unsere Zellen bekommen die gesunde Spannung, die alle krankmachenden Muster „hinaustransformiert“. Das macht uns gegen Fremdeinwirkungen immun vom Viren und Bakterien bis hin zum „bösen Blick“.

Die drei Kuppelräume sind mit zwei optisch unterschiedlichen und auch unterschiedlich wirkenden Bögen voneinander getrennt. Bögen haben nicht nur wegen ihrer eben beschriebenen Kantenstrahlung eine besondere Wirkung: Sie trennen Welten. Nähert man sich langsam dem ersten Bogen, gibt es da einen Punkt, an dem etwas Besonderes passiert. Unsere Aura, die Schicht der mentalen Glaubensmuster wird zutiefst erschüttert. Damit fallen alle unsere Vorstellungen in sich zusammen. So können wir nicht nur frei von allen Alltagssorgen, sondern auch frei von allen vorgefaßten Meinungen, offen für Neues den zweiten Raum betreten. In dessen Mitte wartet eine weitere Besonderheit auf den Besucher, die der ätherisch-energetischen Schicht unserer Aura entspricht. Hier steht so etwas wie eine Himmelsleiter, eine Seelendusche. Wie der Name schon sagt, wird hier unsere emotional-energetische Schicht nach der vorhergegangen Erschütterung restlos gereinigt und mit einer Qualität aufgeladen, die man selig nennen kann, hart an der Grenze zur Euphorie. Her werden emotionale Defizite aufgefüllt. Wer genau hinsieht, kann die lichten Wesen schauen, die diese Arbeit vollbringen. So aufgeladen und frei von allen Belastungen erfahren wir vor dem zweiten Tor zum dritten Raum ein seliges Erschauern in Vorahnung auf die Erlebniswelt des dritten Kuppelraumes, dem Altarraum. Dieser Raum hält für jeden, der offen ist, eine Erkenntnis bereit entsprechend der Entwicklung der Menschheit und der Veränderungen der Erde selbst. Solche Orte sind Ausdruck der Erden- oder Weltenseele selbst. Sie scheinen die Entwicklung der Menschheit vorzubestimmen, damit  wir mit ihnen und der Anima mundi uns entwickeln.

Als eine aus unserer Gruppe dort stand,, war für alle sichtbar, daß auf einer höheren Ebene der gesamte Raum heller wurde, als hätte jemand ein Licht angeknipst. Solche Phänome treten oft auf, wenn jemand achtungsvoll auf einen geomantischen Punkt tritt.

Außerhalb der Kirche kann man langsam an den langen Wänden entlang wandernd, diese Qualitäten der Aufladung ebenso nachspüren. Im ersten Drittel spüren wir – oft auch bei anderen Kirchen – eine Aufladung der unteren Chakren – im zweiten Drittel eine Aufladung der mittleren und im letzten Drittel der oberen Chakren.

Hinter der Kirche suchen wir im Osten die Kraftlinie, die meist durch die Mittellinie einer Kirche läuft. Oft läuft die Linie selbst nicht über Fußbodenhöhe sondern in Höhe der Rosetten, von wo aus sie über die Fenster oder polarisierte Steineinfassung dem gesamten Kirchen-raum zugänglich gemacht wird.

Hier ist das Fenster zugemauert. War es einmal offen? Was fühlen wir? Wir fühlen mit den verschiedenen Fingern die sieben Arkadenbögen des Giebels ab und spüren selbst über diese Ent-fernung mit unseren verlängerten Fingern unterschiedliche Qualitäten, die trotz Entfernung in unserem Körper spürbar sind. Arkaden, auch Klangarkaden genannt, speichern über Energie führenden Bögen die verschiedenen Ortsenergien. Der Form entsprechend vermittelt der  wässrige Äther unserem Körper das Gefühl.

Mitten zwischen den Gräbern finden wir auf der verlängerten Mittel-linie einen besonderen Punkt. Dort stellt sich jeder einzeln hin und bildet die Rune Odil   nach, indem jeder die Hände über dem Kopf zusammen führt, so daß Ellenbogen und Hände eine Pyramide bilden. Diese Rune übersetzte ich entgegen der kulturgeschichtlichen Interpretation von „ererbten Besitz“ mit „angestammten Recht“. Was das bedeutet? Probieren Sie es aus.

Ausnahmsweise hat keiner von uns über sein Erlebnis gesprochen, aber jeder schien etwas verinnerlicht zu haben und strahlte dies über  leuchtende  Augen und lächelnde Lippen wieder aus.

Anschließend wandern wir ca. 8 km zu einem Steingrab, welches ich das Grab der Weißen Göttin genannt habe. Hier finden wir ähnliche Kräfte wie die im Altarraum der St. Briccius-Kirche. Einst schmückte die Statue des Hl. Jacobus die Kirche, also nehmen wir seinen Segen auf diese kleine Pilgerreise mit.

Wir wandern auf der Hauptstraße Richtung Sandhatten bis zur Hunte und folgen links den Wegweisern des Wanderweges an der Hunte entlang, nach ca. 4 km führt der Weg über die Brücke zurück – durch Sandhatten den Schildern folgend zum Steingrab hinter dem Wald, in einem kleinen Hain.

Bei Sichtweite bleiben wir stehen, begrüßen den Ort und fühlen erst einmal von weitem die Qualitäten. Was wird uns erwarten? Im Hain führt ein gerader Weg zum Grab am anderen Ende. Hier langsam und aufmerksam vorwärts schreitend, läßt uns die Schwellen der konzentrischen Ringe deutlich wahrnehmen. Nach jeder Schwelle wird die Atmosphäre dichter und führt uns tief in den inneren Raum des Ortes, ins Mysterium. Die sich aus solchen Erleben steigende Achtung bringt die notwendige Voraussetzung zum Erfassendes inneren Raumes – Offenheit und Aufmerksamkeit. Vielleicht begegnen wir hier Diana selbst, oder der germanischen Entsprechung, der Frühlingsgöttin Ostara. Kurz vor Dämmerung scheinen sanfte Nebel den Raum zu durchziehen, vom inneren Punkt des Grabes nach außen ziehend und hinterlassen das reine, unschuldige Gefühl von weißen Frühlingsblüten. Ein Ort seelischer Reinigung.